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Geschichtlicher Hintergrund:
 

Das Sägewerk Wiesental liegt auf dem Gewann "Bäumlematt", durch das vor der Wieseregulierung (1835-1880) und dem Dammbau der Wiesental - Eisenbahn (1861 / 1862) ein Seitenarm der Wiese floss.

Nach der Trockenlegung dieses Seitenarms nutzte die Gemeinde Höllstein das Gelände als Kies- und Sandgrube. 1919 und 1920 diente es als Spiel- und Sportplatz des hiesegen Fussballvereins sowie als Schuttabladeplatz.

1920 verkaufte die Gemeinde das Grundstück als Industriegelände an den Bruchsaler Ingenieur Gustav Bader, der es aber 1921 wegen finanzieller Schwierigkeiten an die Gemeinde zurückgab. Den größeren Teil des Geländes kaufte 1922 die Sägewerk - GmbH Wiesental für 42800 M.

Das Sägewerk nahm 1923 in dem von Zimmermann Wendelin Himmelsbach erstellten Bau seinen Betrieb auf. Die Sägewerk GmbH wurde 1927 in eine OHG umgewandelt, deren Geschäftsführer Wendelin Himmelsbach, Steinen, wurde. Am 20. April 1931 vernichtete ein Brand das Sägewerk, das Wendelin Himmelsbach wieder aufbaute. Nach seinem Tod führte sein Sohn Max den Betrieb weiter. Max Himmelsbach unterstüzte das örtliche Vereinsleben nachhaltig, war von 1959 bis 1975 im Gemeinderat tätig und vertrat außerdem die Gemeinde für drei Jahre im Abwasser - Verband - Mittleres Wiesental.

Nach dem Tod von Max Himmelsbach übernahm dessen Sohn Otto das Geschäft. Seit einigen Jahren ist auch sein Sohn Simon mit in das Familienunternehmen eingestiegen. Mittlerweile in fünfter Generation geführt, betreibt die Familie Himmelsbach das Sägewerk nun schon seit über 80 Jahren und beliefert auch weit über Höllstein hinaus seine Kundschaft.